Frühling & Schädlinge – Jetzt vorbeugen für gesunde Tiere!

Von Hauptner
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⁠Die Tage werden länger, die Temperaturen steigen, und die Natur erwacht zu neuem Leben. Doch mit den ersten warmen Sonnenstrahlen kommen auch ungebetene Gäste aus ihren Verstecken: Milben, Läuse, Flöhe und andere Parasiten. Was für uns ein willkommener Frühlingsbeginn ist, bedeutet für Geflügelhalter oft den Start einer lästigen Plage.

Denn wo es wärmer und feuchter wird, fühlen sich Schädlinge besonders wohl. Sie vermehren sich rasant und werden schnell zur ernsthaften Bedrohung für das Wohlbefinden und die Leistung der Tiere. Ein Befall führt nicht nur zu Juckreiz und Unruhe, sondern auch zu Stress, Blutverlust und Krankheiten – mit negativen Folgen für die Gesundheit und die Eierproduktion.

Doch das muss nicht sein! Wer frühzeitig handelt, kann seinen Bestand vor Parasiten schützen und einen Befall von vornherein vermeiden.

Typische Schädlinge in der Geflügelhaltung

Jede Jahreszeit hat ihre Herausforderungen – und der Frühling ist Hochsaison für Parasiten. Mit den steigenden Temperaturen breiten sich Milben, Läuse und andere Schädlinge rasant aus. Umso wichtiger ist es, frühzeitig zu erkennen, mit welchen Plagegeistern sich die Tiere herumschlagen müssen.

Rote Vogelmilbe (Dermanyssus gallinae)

Die rote Vogelmilbe gilt als einer der gefährlichsten Parasiten in der Geflügelhaltung. Tagsüber versteckt sie sich in Ritzen und Spalten des Stalls, während sie nachts aktiv wird. Sie ernährt sich vom Blut der Tiere, was bei starkem Befall zu Erschöpfung, Blutarmut (Anämie) und im schlimmsten Fall sogar zum Tod der betroffenen Vögel führen kann.

Nordische Vogelmilbe (Ornithonyssus sylviarum)

Im Gegensatz zur roten Vogelmilbe lebt die nordische Vogelmilbe direkt auf den Tieren. Sie vermehrt sich äußerst schnell und kann daher massive Schäden anrichten. Betroffene Tiere leiden unter starkem Juckreiz, sind unruhig und zeigen oft einen erheblichen Federverlust.

Federlinge und Läuse

Federlinge und Läuse sind winzige Parasiten, die sich vom Hautgewebe der Tiere ernähren. Ihr Befall führt zu anhaltendem Juckreiz und einer deutlich schlechteren Federqualität. In der Folge kann es auch zu einer Beeinträchtigung der Legeleistung kommen, da die Tiere durch den ständigen Stress geschwächt werden.

Flöhe und Zecken

Flöhe und Zecken kommen zwar seltener vor, sind jedoch nicht weniger gefährlich. Sie können schwere Krankheiten übertragen, die das Wohlbefinden und die Gesundheit der Tiere erheblich beeinträchtigen. Ein Befall sollte daher frühzeitig erkannt und bekämpft werden.

Fliegen und Käfer

Fliegen und Käfer siedeln sich bevorzugt in feuchten und warmen Bereichen des Stalls an. Dort können sie gefährliche Keime und Parasiten verbreiten, die die Gesundheit der Tiere gefährden. Eine gute Stallhygiene ist daher essenziell, um einen Befall zu verhindern und mögliche Erkrankungen zu vermeiden.

Drei effektive Massnahmen zur Schädlingsbekämpfung

Vorbeugung ist der beste Schutz

Die richtige Stallhygiene und ein durchdachtes Management sind der Schlüssel zur Schädlingsabwehr.

Regelmässige Reinigung und Desinfektion: Entferne altes Einstreu, reinige Sitzstangen und Ritzen, in denen sich Milben verstecken können.

Einstreu trocken halten: Feuchtigkeit fördert die Vermehrung von Parasiten. Saubere, trockene Einstreu erschwert es den Schädlingen, sich auszubreiten.

Neuzugänge untersuchen: Neu eingestallte Tiere sollten auf Parasitenbefall überprüft werden, bevor sie mit dem Bestand in Kontakt kommen.

Natürliche Schädlingsbekämpfung – Effektiv ohne Chemie

Glücklicherweise gibt es umweltfreundliche Möglichkeiten, um Milben und andere Schädlinge in den Griff zu bekommen.

Kieselgur (Diatomeenerde): Die feinen Partikel aus fossilen Algen trocknen Parasiten aus und sind ideal zur Bekämpfung von Milben und anderen kriechenden Insekten. Kieselgur kann entweder als Pulver ausgestreut oder als Lösung im Stall versprüht werden.

Essentielle Öle & Kräuter: Pflanzliche Extrakte wie Oregano oder Lavendel wirken abschreckend auf viele Insekten und können als Futterzusatz oder in selbst hergestellten Sprühlösungen eingesetzt werden.

Raubmilben: Eine natürliche Methode gegen Milben ist der gezielte Einsatz von Raubmilben, die sich von den schädlichen Parasiten ernähren.

Bewährte Produkte zur nachhaltigen Schädlingskontrolle

Natürliche Mittel von IdaPlus

IdaPlus Milben-Weg Ergänzungsfuttermittel: Mit wertvollen Kräuterextrakten zur Stärkung der natürlichen Abwehrkräfte gegen Parasiten.
⁠⁠ Gurlite Pulver: Bewährte Hilfe gegen Rote Vogelmilben, Flöhe, Läuse und andere kriechende Insekten.

Spezialprodukte von Röhnfried

Mitex Ungeziefer Mittel: Schnell wirksames Insektizid gegen Milben und Fliegen.
Aparasit : Hochwirksames Sprühmittel zur dauerhaften Bekämpfung von Schädlingen.
MilbProtect: Ergänzungsfuttermittel zur Unterstützung der natürlichen Abwehrkräfte gegen Milben.

Fazit: Jetzt vorbeugen und Schädlingen keine Chance geben

Ein schädlingsfreier Stall bedeutet gesunde, entspannte Tiere und eine bessere Legeleistung. Wer jetzt auf Prävention setzt, schützt seinen Bestand vor ungebetenen Gästen und spart sich viel Ärger und Kosten.

Mit den richtigen Massnahmen – einer konsequenten Stallhygiene, natürlichen Schutzmechanismen wie Kieselgur und gezielten Produkten zur Ungezieferabwehr – schaffst du optimale Bedingungen für dein Geflügel und hältst Schädlinge auf Abstand.



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