Futterraufen für Gross- und Kleinwiederkäuer: Fütterungstechnik, Hygiene und Tiergesundheit
Raufutter bildet das Fundament jeder wiederkäuergerechten Ration. Ob Rinder, Schafe, Ziegen, Alpakas oder Lamas: Ihr Verdauungstrakt ist darauf ausgelegt, über den Tag verteilt kontinuierlich Rohfaser aufzunehmen. Wird Heu oder Silage jedoch ungeschützt auf den Boden gelegt, führt dies zu massiven Futterverlusten durch Zertrampeln, Verkotung und Verschmutzung.
Moderne Fütterungssysteme aus dem Bereich
Füttern
bei Hauptner und spezialisierte
Heuraufen & Raufenzubehör
schaffen hier Abhilfe: Sie halten das Futter sauber, reduzieren Trittschäden, minimieren das Parasitenrisiko und strukturieren die Fressplätze ohne Futterneid.
1. Grosswiederkäuer (Rinder, Mutterkühe, Mastvieh): Stabilität und Ballenmanagement
Bei Rindern und Grossvieh wirken enorme mechanische Kräfte. Eine Futterraufe im Auslauf oder auf der Weide muss robust, kippsicher und für ganze Rund- oder Quaderballen ausgelegt sein.
Fressgitter-Varianten:
- Palisadenfressgitter: Ideal für behornte Tiere und gemischte Gruppen, da der Kopf ohne Blockiergefahr zurückgezogen werden kann. Agritubel Rundraufe mit Palisadenfressgitter anschauen »
- Sicherheitsfressgitter: Verhindern, dass Tiere mit den Hörnern oder Köpfen hängenbleiben, und teilen die Fressplätze exakt ein, wie bei der Kerbl Viereckraufe Standard oder Kerbl Viereckraufe mit Palisadenfressgitter .
- Wetterschutz & Futterkonservierung: Raufen für den Aussenbereich sollten über ein schützendes Dach verfügen. So bleibt das Heu oder die Ballensilage auch bei Niederschlag trocken und schimmelt nicht an.
- Kompakte Lösungen: Für Grossballen in mittelgrossen Betrieben bieten sich flexible Konstruktionen wie die Growi Quaderraufe Comfort-Line Plus 2m x 3m oder für maximale Bestände die Growi Quaderraufe Comfort-Line Plus 2m x 2m an.
2. Kleinwiederkäuer (Schafe, Ziegen, Lamas & Alpakas): Selektion und Sicherheit
Kleinwiederkäuer stellen ganz andere Anforderungen an die Fütterungstechnik als Rinder: Schafe und Ziegen sind hochgradig selektive Fresser, die feine Blattanteile heraussuchen und Grobstängel gerne verwerfen. Ziegen klettern zudem instinktiv gern in Raufen hinein.
- Sicherer Gitterabstand: Der Sprossenabstand muss so gewählt sein, dass Lämmer und Ziegen nicht mit dem Kopf steckenbleiben können.
- Wandraufen im Stall: Platzsparende, feuerverzinkte Wandmodelle halten das Futter vom Einstreu fern. Hier eignen sich kompakte Gitter wie die Hauptner Heuraufe verzinkt , die Kerbl Heuraufe Halbrund oder klassische Metallraufen wie die Kerbl Heuraufe .
- Kombination aus Heu und Kraftfutter: Damit wertvolle Blattanteile nicht auf den Boden fallen, bieten Kombi-Modelle wie der Hauptner Futterkorb mit Doppeltrog einen Auffangtrog unter der Heuraufe, der gleichzeitig für Mineralfutter oder Getreideschrot genutzt werden kann.
- Freistehende Raufen und Gruppenfütterung: Für grössere Buchten oder den Gruppenstall bieten sich doppelwandige Raufen an, etwa die Hauptner Doppelraufe Holz oder die Hauptner Wandraufe Holz , die ein ruhiges Fressen von zwei Seiten ermöglichen.
3. Futterverluste stoppen: Slow Feeding & Heunetze
Wenn Tiere zu hastig fressen oder Heu mit dem Maul herausziehen und untertrampeln, gehen bis zu 30 % des Raufutters verloren.
- Rundballennetze: Ein engmaschiges Heunetz über dem Ballen – wie das Kerbl Heunetz für Rundballen oder das Kerbl Heunetz für Rundballen zum Aufhängen – zwingt die Tiere dazu, Halm für Halm herauszuzupfen.
- Langsamere Futteraufnahme: Das verlangsamt die Nahrungsaufnahme, regt die Speichelbildung an und beugt Pansenazidosen sowie stereotypen Verhaltensweisen vor.
- Spendersysteme im Stall: Für die Boxen- und Einzelplatzfütterung eignen sich Systeme wie der Siepmann Heu Spender Easy oder die Hauptner Heuraufe zum Aufhängen , die eine kontrollierte Heuabgabe gewährleisten.