Startklar für den April: So schützt Du Rindvieh und Wanderer auf der Weide
Startklar für den April
Der Frühling ist da und ab April zieht es uns alle wieder nach draussen. Für uns Tierhalter heisst das: Die Weidesaison beginnt und die Vorbereitungen für die Auffuhr laufen! Doch mit den wärmeren Tagen sind nicht nur unsere Tiere draussen, sondern auch unzählige Wanderer und Biker.
Hältst Du Rindvieh auf Weiden, die von öffentlichen Wanderwegen oder Mountainbike-Routen gekreuzt werden? Dann weisst Du, dass jetzt besondere Sorgfalt gefragt ist. Es ist davon auszugehen, dass Wegbenützende über wenig bis gar keine Kenntnisse im Umgang mit Rindvieh verfügen. Mit über 80 Jahren Erfahrung und mehr als 25'000 bewährten Landwirtschaftsartikeln wissen wir bei Hauptner genau, was es für eine sichere Saison braucht. Hier sind unsere wichtigsten Tipps für Dich.
1. Vorausschauendes Weidemanagement
Ein sicheres Miteinander beginnt schon bei der Planung, lange bevor die Tiere auf die Sömmerung oder Alpung gehen.
- Halte auf Weiden mit Wanderwegen und MTB-Routen nur unauffällige und ruhige Tiere.
- Trenne Konflikt Stellen wie Wasserstellen, Salzplätze oder Liegeplätze räumlich von Wanderwegen und Zaun Durchgängen ab.
- Gewöhne Deine Tiere idealerweise schon auf dem Heimbetrieb an Treicheln und Schellen.
2. Tierverhalten richtig einschätzen
Als Halter bist Du im Haftpflichtrecht die Person, die die Verfügungsgewalt über das Tier hatund somit für Schäden haftbar ist. Kenne Deine Herde:
- Kühe mit kleinen Kälbern haben in den ersten Wochen nach der Geburt einen stark ausgeprägten Mutterinstinkt.
- Rinder reagieren mit Droh- und Abwehrbewegungen,wenn sie sich bedrängt fühlen und ihre Sicherheitsdistanz unterschritten wird.
- Zeigt ein Tier aggressives Verhalten, darf es nicht auf Weiden mit öffentlichem Zutritt gehalten werden. Es sollte umgehend in einen Bereich ohne öffentlichen Zugang abgetrennt und anschliessend auf den Heimbetrieb gebracht werden.
3. Zäune: Sicher hüten, zuverlässig schützen
Ein guter Zaun erfüllt auf der Weide gleich zwei Aufgaben: Er hat eine Hüte- wie auch eine Schutzfunktion und erschwert das ungewollte Betreten durch Drittpersonen oder Hunde.
- Passe Deine Zäune in der Ausführung und Dimension immer den Tieren und den Örtlichkeiten an.
- Durch- und Übergänge an Zäunen auf offiziellen Routen müssen sicher und einfach bedienbar sein.
- Der Hauptner-Tipp: Organisiere regelmässige Zaunkontrollen und prüfe Deine Elektrozäune mit zuverlässigen Zaun Prüfgeräten. Vom starken Weidezaungerät bis zum praktischen Torgriff für Wanderer – in unserer Kategorie Weidezaun findest Du alles, was "verhebt".
4. Klare Signalisation schafft Sicherheit
Hilf den Wanderern, sich richtig zu verhalten, indem Du klar und deutlich informierst:
- Bringe zur Kennzeichnung von Weiden mit Mutterkühen die offizielle Warntafel gut sichtbar an den Weiden Eingängen an.^
- Markiere vorhandene Zugänge zur Abkalbe Weide mit der Tafel «Kuh Mütter schützen ihre Kälber».
- Stromführende Zäune musst Du zwingend mit dem Warnschild «Elektrozaun» kennzeichnen. Auch Drähte oder Litzen, die über Wege führen, müssen gut sichtbar gekennzeichnet sein.
5. Wenn doch mal etwas passiert
Trotz bester Vorbereitung kann es zu Zwischenfällen kommen. Sichere im Notfall die Unfallstelle ab und alarmiere wenn nötig den Rettungsdienst. Wende Dich danach umgehend an erfahrene Stellen wie die Kantonale Landwirtschaftliche Beratung, Mutterkuh Schweiz oder die BUL. Wichtig: Informiere auch umgehend Deine Haftpflichtversicherung.
Dein Team Hauptner steht Dir zur Seite!
Egal, ob Rindvieh, Schafe oder Pferde – fokussiere Dich auf Deine Tiere und Deinen Betrieb, wir kümmern uns um das Material. Bei uns erhältst Du den bestmöglichen Kundendienst und Deine Bestellung ist so schnell wie möglich bei Dir.
Mach Deine Weiden jetzt fit für den April!